UNDESIRABLE ELEMENTS BERLIN
Theater - Premiere
mit Sladja Blazan, Amy Evans, Freweyni Habtemariam,
Dinh Tung Nguyen, Alia Rayyan, Dodi Reifenberg
Nach einer Idee von Ping Chong
Regie: Ping Chong und Michael Rohd
Fr 6.6., Di 10.6. und Mi 11.6., 20 h
Sa 7.6. und So 8.6., 21 h
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro
Sonderkonditionen für Schüler und Schulklassen
Fr 6.6. > Postshow Talk (Eintritt frei)
Do 12.6.,18.30 h > Talkshow mit Ping Chong (Eintritt frei)
Mit Unterstützung der Werkstatt der Kulturen
> Die Idee
"Meine Methode ist auf den ersten Blick ganz einfach: Ich interviewe
Menschen, die gemeinsam in einer Stadt leben, aber aus verschiedenen
Kulturen kommen. Ich frage sie, wo sie her sind, frage nach der
Geschichte ihrer Kultur, ihren Erfahrungen in der Stadt, wo wir
das Stück erarbeiten. Aus diesen Interviews webe ich einen
Performance-Text, den diese Individuen als Ensemble aufführen."
Ping Chong
> Die Produktion
"Undesirable Elements Berlin" beruht auf individuellem
Leben, verleiht der Kultur der Vielfalt eine Stimme, schafft neue
Erzählungen. Zum einen ist es eine Herausforderung an ein traditionelles
Kulturverständnis, zum anderen ein poetischer Beleg, wie ähnlich
und doch verschieden Menschen sind. Durch die subtile Textcollage
- die Mitspieler drücken sich teils in Deutsch, teils in ihrer
Herkunftssprache aus - entsteht zugleich der Eindruck von Authentizität
und künstlerischer Stilisierung.
Entstanden ist die Idee in New York, weitere Produktionen fanden
in bisher 15 Städten statt, darunter in Seattle, Chicago, Rotterdam
und Tokio. Die Stücke basieren auf Workshops mit den Teilnehmern,
die in einem Casting vor Ort ausgesucht werden.
> Die Macher
Ping Chong wurde 1946 in New Yorks Chinatown geboren und ist ein
international anerkannter Regisseur, Theater-Autor, Choreograph
sowie Video- und Installationskünstler. Er begann seine Karriere
bei Meredith Monk. Mit seinen über 25 eigenen Produktionen
gilt er als eine der zentralen Persönlichkeiten der asiatisch-amerikanischen
Kunstszene. Seit elf Jahren inszeniert Ping Chong immer wieder neue
Versionen der "Undesirable Elements" in verschiedenen
Städten - zuletzt mit Kriegskindern, die heute in den USA leben.
Michael Rohd ist Theatermacher und Pädagoge. Sein Buch "Theatre
for Community, Conflict and Dialogue" ist ein internationales
Standardwerk für die urbane Theaterarbeit.
> Die Meinungen
Village Voice (New York): "Magisch und traumhaft wie sie sind,
verzichten die Arbeiten Ping Chongs doch nie auf harte Tatsachen,
die auf seine Visionen prallen ... Es geht um kulturelle Identität
und darum, nach New York zu ziehen. Doch seien Sie beruhigt: Bei
Ping Chong sind einfache Fakten nie spröde."
The Seattle Post-Intelligencer: "Es ist kein gewöhnliches
Stück. Es hat keine Handlung. Es hat keine erfundenen Charaktere.
Aber es hat acht Schauspieler, die über sich selbst und ihre
Familien sprechen. Es hat keine Geschichte, aber es birst vor Anekdoten.
Es hat keine Botschaft, aber es sorgt 90 Minuten lang für eine
aufregende Art Frieden."
The Washington Post: "Die Bühne ist schwarz, die Stimmen
sind in Farbe. Sie sprechen und du glaubst, du weißt, wer
sie sind. 90 Minuten später ist dir klar, dass das, was du
zu wissen glaubtest, nur ein Bruchteil der Wahrheit ist ... Die
Stimmen passen einfach nicht in ein simples Raster."
The Chicago Tribune: "In einem Genre, das so stark von der
Künstlichkeit von Kostümen, Bühnenbild und fiktiven
Geschichten abhängt, beweist Chong, dass die Darstellung von
Realität ein Theater schaffen kann, das einen wirklich bewegt."
Die anderen Produktionen:
- Les feuilles qui resistent au vent >>
- The Global Soul - The Buddha Project
>>
- Diva Siva >>
- Report on Giving Birth >>
- The Incredible Disappearing Woman >>
- Mapplethorpe >>
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